Balafon – Xylofon aus Westafrika

 

Im norwestlichen Ghana wird das Balafon Gyil genannt. Die Basis des Instrumentes bildet eine ausgeklügelte Holzkonstruktion. Darüber sind, gleich einer Hängebrücke, vierzehn oder auch mehr pentatonisch gestimmte Klangplatten angebracht, die durch eine Kordelaufhängung gehalten werden. Bespielt werden sie mit zwei am Kopfende mit Gummi umwickelten Holzschlegeln.

In der Holzkonstruktion, unterhalb jeder Klangplatte, hängen Kalebassen die als Resonanzkörper dienen. In jede Kalebasse sind bis zu drei Löcher gebohrt, die vormals mit Spinnenkokons und heutzutage mit Plastik oder Papier beklebt sind. Dadurch entsteht ein summender Klang, vergleichbar mit dem Klang eines Kazoos.

Es heißt, dass das Holz ein Symbol für die materielle Welt und die summenden Kalebassen Symbol für die spirituelle Welt darstellen.

 

Im Unterricht spielen wir Stücke, die traditionell zu Anlässen wie Geburten, Beerdigungen, Ernte, Hausbau… gespielt werden.

Bitte das eigene Balafon in C-Pentatonik-Stimmung mitbringen.

 

 

– Konditionen für den Einzelunterricht

 

 

 

© Ruth Schmithüsen 2004/2019